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 Urahnen hoch entwickelt?

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der Verr
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BeitragThema: Urahnen hoch entwickelt?   So Nov 09 2008, 00:41

... es ist eine Thematik, die mich fesselt und die ich in Büchern verschlinge: "Waren wir schon mal so weit wie heute?" Nur in mystischen und uralten Legenden wird erzählt von Zyklopen, fliegende Götter, Atalah (Atlantis), Lemuria, dem Olymp, Zwitterwesen (halb Tier halb Mensch) , Zeitanomalien (WB-Königsliste) ... ect. ect. ect. ...

Hier bin ich zu Hause aber ich bin meißt für meine Zuhörer/ Leser unverständlich, weil ich springe -> es giebt so viel zu erzählen, daß ich oft nicht weiß, wo ich anfangen so und wo ich enden soll. Ich bin euphorisch und im Redeschwall von A zu Z und rückkommend zu B aber F nicht zu vergessen und ach ja Y aber Q ist gegenteilig ... ich kann kein Bild formen in einem oder zwei Beiträgen! Bei mir ist (vermeintliches) Wissen kreuz und quer wie Kraut und Rüben! Alles gelesene ist einzig in meiner "Bibliothek" geordnet, hab Übersetzungwerk für Anfänger zu Hyroglyphen, hab Atlas zu weltweit mystischen Orten um das gesammte Bild zu sehen, hab ein zwei Bilder die eigentlich nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind und für Touristen gesperrt sind (dank Herrn Erich von Däniken) ...

Ich bin total aufgeregt, wenn ich mich zu meinem bevorzugten Interessensgebiet austausche! Zudem bin ich in mitten der "Mittlivecrises" und hinterfrag mich zweifelnd: Warum giebts so wenige Menschen, die begreifend des Wunders der Selbsterkenntnis nicht die Fragen stellen, woher oder warum das so ist? Leben ist ein einzigartiges Geschenk und ich bin in mein kindliches Fragestellen zurückgefallen. Ich wurd in der Schule vollgedröhnt mit völlig uninteressentem Gedöhns aber da wo es mal spannend wurde, da hat man mir den Zugang zu Wissen verwehrt! (mit 9. Klasse abgegangen ab 10. hätts das Fach Astronomie gegeben!)
Auch die festgefahrene Meinung der Archäologie, die auftritt, als hätte sie ihre Aussagen selbst durchlebt - nur um der Religion zu gefallen oder Bilder passend zu rücken (und wenn was nicht hineinpaßt wirds ausgelassen) ärgert mich! ...
Da sind Überlieferungen, die so derb sind, daß man sich das Schienbein bricht aber laut Archäologie ists alles irgend welcher Kult von trottligen Schamanen. "Raumschiffe in der Vergangenheit - wer denkt sich denn sowas aus?"

Hier ein Beispiel:
Quelle: Indisches Epos Mahabharata - Ardschuna´s Reise zu Indra´s Himmel:

"Als die Weltenhüter gegangen waren, wünschte Ardschuna, der Schreck der Feinde, daß Indra´s himmlischer Wagen zu ihm gelange. Und mit Matalis kahm plötzlich im Lichterglanz der Wagen an, Finsternis aus der Luft scheuchend und erleuchtend die Wolken all, die Weltgegenden anfüllend mit Getöse, dem Donner gleich. Es war ein himmlisches Zaubergebilde, ein augenraubendes fürwahr. Auf den Wagen sodann stieg er, glänzend wie des Tages Herr. Mit dem Zaubergebilde fuhr er, dem sonnenähnlichen Wagen nun, dem himmlischen, empor freudig, der weiße Sproß aus Kuru´s Stamm.
Als er nun dem Bezirk nahte, der unsichtbar den Sterblichen, Erdenwandelnden, sah Himmelswagen er, wunderschön zu Tausenden. Dort scheint die Sonne nicht, Mond nicht, dort glänzt das Feuer nicht, sondern im eigenen Glanz leuchtet da, durch edle Tatkraft, was als Sternengestalt unten auf der Erde gesehen wird, ob großer Ferne gleich Lampen, obwohl es große Körper sind."

So detailiert kann nur einer schreiben, der im Weltraum war! Und beachte man das hochbetagte, tausende Jahre alte Wissen, so fragt man sich unweigerlich: Woher ??? Genauso gehts einem bei der Betrachtung der Karte des Piri Reiss: Da wird doch tatsächlich die Kontinentalgrenze der Antarktis ohne Eis dargestellt. Das ist nur mit heute modernster Satelitentechnologie möglich aber die Karte stammt aus dem 16. Jhr. und beruft sich auf Abschriften weit aus älterer Karten!
Auch räzelhaft das Wissen der Dogon. Die berichten doch tatsächlich von einem Doppelgestirn des Sirius (es ist erst seit einigen Jahren bekannt, daß dort ein Doppelgestirn existiert) ...
Und die einst einzige Sprache und folgende "Sprachverwirrung" wie alte Überlieferungen berichten. Da haben wir beispielsweise den regionalen Thor. Sein Hammer läßt sich mit "Stein" übersetzen und wurde erst später, mit dem Aufkommen der Verarbeitung von Kupfer und Bronze zum Hammer versinnbildlicht. Seine Aussage jedoch rührt einer uralten Überlieferung und durchaus anzunehmen aus der Steinzeit. Fantastisch mutet jedoch an, das im indischen Raum "Thor" für "den Donnernden" steht ... das ist schon interessant!

Mir sind im Leben nur sehr wenige begegnet, die bereit dazu waren, sich in diesem Hintergrund mit mir zu unterhalten. Spätestens mit der Nennung des Namens "Erich von Däniken" wurd alles in die Kiste "der, der an jeder Hausecke grüne Männchen sieht" geworfen. Es war also von vorn herrein JEDE Aussage falsch! Ich hätt auch sagen können: "Zeugen Jehovas" -> hätte die gleiche Wirkung und sind sich im äußerst grobem Raster so fremd nicht! Es sind die notorischen "Nein-Sager" die der Mode folgend nicht ihre Meinung vertreten, sondern einfach mit dem Strom mitschwimmen ohne sich jemals eine eigene Meinung gebildet zu haben! Ich kanns einfach nicht anders reflektieren, wenn ich Überlieferungen vorbringe, die Aussagen tätigen: Wasser sei farblos, aber trotzdem Stein und Bein, selbst beim Vorsetzen, behauptet wird: Wasser sei nun mal - seit ewigkeiten - lila! Da kann ich nicht mit ... ! Und fragt man danach, wie sie drauf kommen: "ja, das steht so in der Bibel" ! ... (das war jetzt überspitzt um meinen Disput zu formulieren) . ...
Ich such "echtes" philosophieren und auch mal die Gegenthese: "Mensch verrückter, da mußt Du dich irren, denn schau mal hier: da wirds ganz anders geschrieben!" oder ein "Mensch, das ist aber interessant, weißt Du noch was ?"

Haben wir uns jemals Fragen gestellt, des Sinnes und des Seins unseres Empfindens und Selbsterkenntnis ???

Viele Grüße
der Verrückte
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Martin
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BeitragThema: Re: Urahnen hoch entwickelt?   So Nov 09 2008, 04:06

Es ist schwierig das Thema von einer, hm, entfernteren Warte zu betrachten.

Die einen "glauben" fest daran - insofern stimmt Dein Bild der Religionsgemeinschaft, glauben besitzt immer etwas zwanghaftes, das mit einer Schere im Kopf alles abschneidet was den Rahmen des Dogmas überschreiten könnte und es sprengen.
Dabei wäre es ganz einfach, wenn ich stattdessen sagte, ich weiss es nicht, aber ich wünschte es, daß es so wäre.
Fort wär der Absolutheitsanspruch und man könnte offen reden.

Man kann von Däniken halten was man will, er ist, wie Du richtig bemerkt hast, unter "ernsthaften" Wissenschaftlern nicht ernstgenommen. Ob zu recht oder zu unrecht, will ich gar nicht untersuchen, denn dann sind wir ganz schnell auf der Beweisebene und jede Fraktion gräbt sich bis an den Hals in ihrer Stellung ein.

Ich versuche es lieber mit der Naivität eines Kindes zu lösen - Kinder und Narren sagen ja die Wahrheit:
wenn eine solche Hochzivilisation die Erde besucht hat, wieso besucht sie uns seither nicht mehr?
Wenn wir irgendwohin in Urlaub fahren und es gefällt uns dort, dann kommen wir doch auch immer wieder, stimmts? ;o)

Eine Antwort wäre: nun, es hat ihnen hier halt doch nicht gefallen.
Die andere: jemand der noch nie da war, kann auch nicht wiederkommen, weil es ihm gefallen hat.

Ich nehme an, daß wir uns bei solchen Überlegungen meist keinerlei Vorstellung von der Grösse des Universums und den Entfernungen machen. In Science Fiction, besser in Fiction, ist das durch irgendwelche Hyperraumtechnolgie gelöst, denn sonst funktionierte die Story nicht.
Und wir machen uns keine Vorstellung von der schieren Zahl möglicher Objekte die ein solcher auch mit für uns unvorstellbarer Technologie ausgestatteter Sternweltreisender abzuklappern hätte, um irgendwo auf Leben zu stossen.
Es gibt Leute die, weil das so ist, sogar annehmen, daß es unwahrscheinlich bis praktisch unmöglich ist, jedenfalls wenn wir diese suchende Intelligenz an etwas geknüpft denken, das uns bekannten Formen von Leben entspricht und die Suche ebensolchen Formen gilt.
Und dieser Form hätten sie ja angehört haben müssen, wie sonst hätten sie sonst so geschildert werden können?

Andererseits ist es etwas engstirnig immer dann, wenn in alten Überlieferungen von Göttern die Rede ist, diese sich als Angehörige einer fremden Zivilisation zu denken, anstatt das was es am naheliegendsten sein könnte, einer Schilderung gläubiger Menschen, die im Verlauf ihrer religiösen Kultur diese durch solche Mythen festigen. Göttermythen sind doch in erster Linie mythisch und kein Zeitungsbericht, wobei ich mir angesichts verschiedener Printmedien die Frage stelle, ob es da überhaupt einen grossen Unterschied gibt. ;o)

Du siehst, ich neige zur Nüchternheit.
Natürlich ist es spannend und wie die Gläubigen aller Schattierungen kann ich in nahezu allem und jedem einen Beweis zu finden versuchen, wenn es mir wichtig ist, daß es so wäre. Bei allem sollte ich aber immer überlegen, was es denn ansonsten sein könnte, wenn ich es nicht wollte. ;o)
Ich will damit sagen, es schadet nie diesen einen oder zwei, drei Schritte zurückzutreten, um den Horizont zu weiten, manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht.
Das ist eine Frage der Methodik, bei Däniken erscheint mir genau diese Form der Methodik nicht gewahrt, ob er nun zurecht kritisiert wird oder nicht.
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